<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><!-- generator="Kirby" -->

<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">

  <channel>
    <title>Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?</title>
    <link>http://www.to01.de/blog</link>
    <generator>Kirby</generator>
    <lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 21:13:37 +0200</lastBuildDate>
    <atom:link href="http://www.to01.de/blog/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />

        <description>Neulich neuer auf to nulleins</description>
      
        <item>
      <title>*.*</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Ender</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Ender</guid>
      <pubDate>Thu, 24 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<blockquote>
  <p>&raquo;[...] Verstehst du überhaupt irgendetwas von dem, was ich erzähle?&laquo; <br />
  Ender glaubte es, aber er war sich nicht sicher, und darum sagte er nichts.<br />
  &raquo;Nein. Natürlich nicht. Also werde ich es ganz unumwunden sagen. Menschliche Wesen sind frei - außer wenn die Menschheit sie braucht. Vielleicht braucht die Menschheit dich. Um etwas zu tun. Ich denke, die Menschheit braucht <em>mich</em> - um herauszufinden, wofür du gut bist. Wir mögen vielleicht beide verachtenswerte Dinge tun, Ender, aber wenn die Menschheit überlebt, dann waren wir gute Werkzeuge.&laquo;<br />
  &raquo;Ist das alles? Bloß Werkzeuge?&laquo;<br />
  &raquo;Individuelle menschliche Wesen sind allesamt Werkzeuge, die die anderen benutzen, um das Überleben aller zu sichern.&laquo;<br />
  &raquo;Das ist eine Lüge.&laquo;<br />
  &raquo;Nein. Es ist bloß eine Halbwahrheit. Du kannst dir um die andere Hälfte Gedanken machen, nachdem wir diesen Krieg gewonnen haben.&laquo;<br />
  &raquo;Er wird vorbei sein, bevor ich erwachsen bin&laquo;, sagte Ender.<br />
  <p style="text-align: right; font-size: 0.95em;">Orson Scott Card - Das große Spiel (Seite 73 <em>f</em>.)</p></p>
</blockquote>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>&#220;ber die *Schattenklinge* springen lassen.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Vaterschaft</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Vaterschaft</guid>
      <pubDate>Wed, 23 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p>Ich hatte Angst als Kind. Nicht viel, aber ständig und dann unerträglich. Gemeinhin nennt der Volksmund diese Angst Schüchternheit. Ich nenne sie auch manchmal so. Schüchternheit ging mir nie verloren, Ich lernte nur, sie besser zu verstecken.</p>

<p style="border-bottom: 2px solid #515151; width: 160px;">Natürlicher Schutz</p>

<p>Zweifel. <br />
Spott.<br />
Ungeschicktes Anstellen. <br />
Sich ärgern, über sich selbst.<br />
Daraufhin sowieso nichts mehr geregelt bekommen.<br />
Der Klassiker: Jemand kommt neu in eine Gruppe. Die Gruppe muss nicht zwangsweise gleichaltrig sein, nichtmal zusammengerottet. Angenommen es besteht ein Gruppengefüge. Jemand mag die Tätigkeit die die Gruppe ausübt. Sehr. Jemand ist in jeder freien Minute bei dieser Sache, übt, wenn keiner hinsieht oder das Umfeld vertraut, Vertrauen gibt, die Tätigkeit aus. Jemand möchte das machen, weil er es liebt. Aber Jemand hat Angst. Jemand ist meine Tochter.</p>

<p style="border-bottom: 2px solid #515151; width: 90px;">Vererbung</p>

<p>Ich verlief meine Schüchternheit über die Jahre. Manches Mal trug ich sie sogar offen auf. Seht her! Ich bin verletzlich! Na und? Ich hatte gelernt. Ich trieb und treibe meinen Spaß mit Schüchternheit, auch - oder gerade, wenn sie mich piesackt, mich zu lähmen versucht, was ihr meist nicht (mehr) gelingt. Ich beherrsche nichts, so viel ist mir bewußt. Ich fürchte nur, da ist diese neue Angst. Meine Angst ist, wie kann ich meiner Tochter beibringen, dass sie es schaffen kann, wie ich es tat, schafft, wie ich es tat, sich traut, weil ich es tat und vertraut, wie ich es hiermit tue - auch wenn sie Fehler machen wird.</p>

<p style="border-bottom: 3px solid #515151; width: 220px;">Ermutigt Bestärken, immer!</p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title><em>einzeln</em>, zusammengenommen.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Vereinzelungsanlage</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Vereinzelungsanlage</guid>
      <pubDate>Wed, 23 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p>Je mehr sich Individualismus uniformiert, umso mehr möchte ich es jemanden gleichtun. Zum Nachmachen, im Hobbykeller, auf offener, aufgetragener Straße zarte Bande knüpfen, eine Bande bilden. Eine, die sagt, seht her, wir nehmen uns ernst, wir verstehen und lieben uns, wir sind nicht immer einer Meinung, aber wir könnten mit Fug und Recht behaupten: wir sind wer! Machen wir nicht, wir fragen frech: &raquo;Alter, bist du bescheiden?&laquo; und hören zu, was immer die Antwort sein möge. Kleine Erkennungszeichen schmücken uns nicht, wir sehen es uns an.</p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>Fehmarn.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Fehmarn</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Fehmarn</guid>
      <pubDate>Mon, 21 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Schwaene.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p>

<p><p style="text-align: center;">Schwangeschwader, sich unterhaltend.</p><br />
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Blumenstrauß.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p><br />
<p style="text-align: center;">Sammlung.</p><br />
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Junghirsch.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p><br />
<p style="text-align: center;">Junghirsch.</p><br />
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Backsteinmauer.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p><br />
<p style="text-align: center;">Abgerundet, eingedellt.</p><br />
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Linie.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p><br />
<p style="text-align: center;">Der Horizont ist eine schmale Linie.</p><br />
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Strand.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p><br />
<p style="text-align: center;">Windwolkenmeer.</p><br />
<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/41-Fehmarn/Raps.jpg" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p><br />
<p style="text-align: center;">Raps.</p></p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>Ostsee<em>, im Mai</em>.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Ostsee-Mai</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Ostsee-Mai</guid>
      <pubDate>Mon, 14 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p>Die See beißt nicht, sie schneidet mir den Fuß glatt ab, alle beide, bis zum Knie, übern Oberschenkel hinweg, die zäh ausblutende Bauchdecke auch. Übers Herz bringe ich es nicht. Krebsrot zittern, schmerzkurzer Atem, Leben auf Pump.</p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>Fort.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Fort</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Fort</guid>
      <pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p style="text-align: center; margin: 50px;">Bordsteinkanten sitzen,<br />
direkt ins Gesäß,<br />
der Arschtritt, den du brauchst,<br />
der sagt: Atem holt dich.<br />
Unweigerliche Schwalben spotten,<br />
jede Beschreibung: eins mit den Vögeln.<br />
<strong>bound + frei</strong>.</p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>Flecken<em>, t&#252;rkisfarbene</em>.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/tuerkisfarbene</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/tuerkisfarbene</guid>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p style="margin-top: 540px; color: #fff;">&raquo;Du bist schon wieder unverschämt Braun.&laquo;, sagtest du.</p>

<p style="color: #fff;">&raquo;Ich bin ein Kind, das raus gehört.&laquo;, antworte ich dir, nach Tagen, in Gedanken, die Hände schon wieder in den Hosentaschen, weil ich Urlaub brauche.</p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>*und ob*.</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Im-Zweifel-auch-mal-sich-sicher-sein</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Im-Zweifel-auch-mal-sich-sicher-sein</guid>
      <pubDate>Wed, 09 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p><em>Ziehen und sein lassen. Des Abends auf einem nach oben offenen Balkon den Tag richten, das Erlebte skalieren und Einschätzen lernen: sich. Das Selbst aufs Dach, aufs Kreuz legen und links liegen lassen.</em></p>

<p>Es gibt da diesen Mann. Ihn zu beobachten ist leicht. Die Hand zwischen den Schulterblättern, den Kopf aufs Ellenbeugenkissen. Ich nenne ihn Ernst. Er lacht nicht. Das gestrenge Hemd dagegen lacht Schlichtheit. Der Gürtel hält den lachenden Bauch, der nun wirklich keiner ist. Ein gestutzter Vollbart, der kurze Haarschnitt. Dieser Mann ruht in sich, er weiß, was er will. Ich liege auf dem Dach, rauche, und bewundere ihn. Es geht ein grundzufriedenes Schmunzeln von ihm aus. Er isst am Tisch, mit wem kann ich nicht erkennen. Sie reden am Abend an einem Tisch in der Küche am Fenster den Tag klein. Warmes Innenlicht fällt über das Draußen her. Stützendes Grau, zu dieser Jahreszeit mit den ersten Schwalben bestückt wie ein immerkreisendes, nie gleiches Mobile. Ich frage mich, wieso Ernst nicht heraus kommt, den kleinen gepflegten Garten benutzt, auch wenn es lau ist. Es ist Mai. Die Schwalben fliegen. Ein Mann sitzt am Abendbrottisch und unterhält sich. Ich liege auf dem Dach und wundere mich, wie der Mann, den ich für seine Grundzufriedenheit bewundere, nicht aus dem Haus treten kann, die Schwalben fliegen sehen will, die lau laue Nacht schätzen oder zumindest die fließenden Wolken betrachten kann. Wie kommt man ohne aus? Wir kommen aus. Und ob! Er. Ich. Es ist alles so einfach.</p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>John Maus</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Maus</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Maus</guid>
      <pubDate>Fri, 04 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://www.to01.de/content/02-blog/36-Maus/John_Maus.jpg" width="1050px" alt="Wieviel Werkzeug braucht der Mensch?" /></p>
]]></description>      
            
    </item>
        <item>
      <title>*.*</title>  
      <link>http://www.to01.de/blog/Ohne-Titel-III</link>
      <guid>http://www.to01.de/blog/Ohne-Titel-III</guid>
      <pubDate>Thu, 03 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate>
        
                  <description><![CDATA[<p style="text-align: center; font-size: 5.3em; margin: 200px; text-shadow: -1px -1px 0 #000;">Dichtet Wahrheit!</p>
]]></description>      
            
    </item>
            
  </channel>
</rss>
